“Radverkehr vor Ort – Landkreis Karlsruhe” erschienen

Der ADFC Landesverband hat jetzt eine Ausgabe der Reihe Radverkehr vor Ort über den Landkreis Karlsruhe herausgebracht. Darin kommen auch verschiedene Knackpunkte aus der Region Bretten zur Sprache, wie z.B. die unübersichtliche Radverkehrssituation in der Altstadt, die bergige Radverkehrsführung nach Wössingen oder gesperrte Radrouten wie die Verlängerung des St. Johannes Weges. Insgesamt kommt der ADFC u folgenden Fazit:

Im Landkreis Karlsruhe sind die Radfahrer noch nicht dem motorisierten Verkehr gleichgestellt. Es gibt Benachteiligungen bei Vorfahrtsregelungen und Ampelschaltungen. Routen, die eigentlich gut ausgeschildert sind, enden vor verbotenen Wegen. Viel Handlungsbedarf besteht auch bei den Einbahnstraßen – es ist noch viel zu tun, bis der Landkreis so fahrradfreundlich ist wie die Stadt Karlsruhe.

Zum Vergleich:
Radverkehr vor Ort – Stadt Karlsruhe
Radverkehr vor Ort – alle Ausgaben

3 Gedanken zu „“Radverkehr vor Ort – Landkreis Karlsruhe” erschienen

  1. Dymka

    Herzlichen Dank ffcr Ihre Antwort.Es ist mir durchaus klar, dass an diseer Kreuzung ( und wahrscheinlich an vielen anderen ) die verschiedenen Interessen nicht unbedingt unter einen Hut zu bringen sind.Es bleibt zu hoffen, dass diese Ampelregelung keine dramatischen Unfallopfer fordert Auf der anderen Seite sehe ich natfcrlich te4glich, dass diese Ampelschaltung bei den rechtsabbiegenden Autofahrern zu altgewohnten Verhaltensweisen ffchrt.Sprich wenn die Fudfge4nger Rot haben, gehen die PKW Fahrer davon aus, das dasselbe ffcr die Radfahrer gilt.Dies ist aber ( laut Verkehrslenkung Berlin ) schon seit einiger Zeit nicht mehr der Fall.Ein simples Schild an der Kreuzung Achtung Radfahrer wfcrde doch in dem Bewudftsein der Autofahrer vielleicht ein Nachdenken zu Folge haben.So ein Schild kann ja nicht die Welt kosten ?mfGM.Iden

    Antworten
    1. Noushad

      Ich kann nur sagen, dass sich daran auch nichts e4ndern wird, wenn wir kenien fundamentalen Umschwung in der Verkehrsplanung und -politik herbeiffchren.Auch in deutschen Grodfste4dten leben mehr Menschen, die nicht fcber einen PKW verffcgen als welche, die ein Auto haben. Warum soll es weiterhin so sein, dass die Mehrheit einer Minderheit unverhe4ltnisme4ssig mehr Raum im Strassenverkehr zugesteht? Warum mfcssen Haushalte ihr Zweit- und Drittauto kostenlos parken dfcrfen?Ich fahre seit 22 Jahren Fahrrad und hatte bisher eigentlich die gleiche Einstellung, die hier vertreten wird. Die ist aber offensichtlich i. W. egoistisch und hat in diesen 22 Jahren nicht dazu geffchrt, dass eine erstzunehmende Steigerung von Fahrradfahrten stattgefunden he4tte. Stattdessen wird mit Helmen und Warnwestern aufgerfcstet , um sichtbarer und sicherer zu sein.Denjenigen, die schon aus Angst vor dem Autoverkehr auf dem Gehsteig fahren, vermittelt dies aber das genaue Gegenteil von Sicherheit.

      Antworten

Hinterlasse einen Kommentar zu Dymka Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


− 6 = zwei

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>