Kategorie-Archiv: Interessengruppen

1. Radsternfahrt Stuttgart

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Am Sonntag, den 14. Juli wird die erste Baden-Württembergische Radsternfahrt stattfinden. Ziel ist Stuttgart.

Hier gibt es mehr Infos dazu:
Radkultur Baden-Württemberg
ADFC

Selbstverständlich wird es auch eine Tour ab Bretten geben die wie folgt verlaufen wird:

Start: pünktlich (!) um  6:45 Uhr am Bahnhof in Bretten (bei Fahrradständern in Bahnhofstraße)

Zustieg:
7:05 Uhr in Knittlingen, Netto-Parkplatz
7:30 Uhr in Maulbronn, Bushaltetselle Schelfenacker
7:40 Uhr in Schmie, Bushaltestelle Im Grund
7:50 Uhr in Lienzingen, Sportplatz am ende der Friedrich-Münch-Str
8:05 Uhr in Illingen, Bahnhof (an der Bushaltestelle)
8:35 Uhr in Vahingen (Enz), Kreuzung Stuttgarter Straße/B10
8:40 Uhr in Enzwaihingen, Feuerwehr
9:10 Uhr in Markgröningen, Feuerwehr
9:20 Uhr in Möglingen, Rathausplatz (bei Bäckerei Trösch)

Ankunft: Die Abfahrtszeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Es sind Verspätungen möglich, zu früh wird jedoch nicht abgefahren. Trotzdem bitte PÜNKTLICH an den Treffpunken sein.

Ludwigsburg wird etwa 15min vor abfahrt der Sternfahrt erreicht. Bis Markgröningen wird mit etwa 25-30km/h in der Ebene gefahren, ab Markgröningen mit etwa 20km/h. Bitte beachten Sie, dass insbesondere der Abschnitt bis Markgröningen sehr hügelig ist und daher viele Steigungen aufweist. Daher ist dieser Abschnitt nur für trainierte und ausdauernde Fahrer geeignet.

Rückfahrt: Es wird eine Rückfahrt angeboten, diese verläuft allerdings NICHT über Möglingen und Markgröningen, sondern führt direkt über Münchingen, Schwieberdingen, Hochdorf nach Enzwaihingen und verläuft dann auf den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt nach Bretten.

Zubringerzüge nach Bretten:
6:10 Uhr ab Heidelberg HBF, an Bretten: 6:42 Uhr (dieser Zug hält auch in Illingen)
6:54 Uhr an Karlsruhe HBF, an Bretten 6:38 Uhr

Zubringerzüge nach Illingen:
7:17 Uhr ab Suttgart HBF, an Illingen: 7:52 Uhr
7:19 Uhr ab Karlsruhe HBF, 7:43 Uhr ab Pforzheim HBF, an Illingen: 8:00 Uhr

Anmeldung: Mehr Informationen bekommen sie per E-mail unter info(..at..)radfahren-in-bretten.de
Eine Anmeldung ist keine Pflicht, wird aber trotzdem erbeten. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mit Zubringerzügen angereist wird und bei Bedarf auf diese gewartet werden soll.

Podiumsdiskussion bei der IHK Karlsruhe

Heute war ich auf einer Podiumsdiskussion des ADFC und der Stadt Karlsruhe in den Räumen der IHK. Zuerst referierte Herr Böhner vom ADFC über die Ergebnisse des Fahrradklimatestes. Hier hatte ja Karlsruhe, im Gegensatz zu Umlandgemeinden wie z.B. Bruchsal oder Pforzheim, sehr gut abgeschnitten.

Danach gab es eine Podiumsdiskussion mit Gisela Splett (Verkehrsministerium), Gudrun Zühlke (ADFC) und Vertretern der Städte Offenburg, Karlsruhe, Filderstadt, Lörrach und Heidelberg. Ein Vertreter aus der Stadt Pforzheim wollte nicht kommen, der aus Esslingen war krank.

Die Diskusionsthemen waren teilweise sehr interessant, so meinte z. B. der Offenburger Vertreter, dass ein Fahrradbeauftragter mit einer Handlungsvollmacht vom OB ausgestattet werden muss und einen eigenen Mitarbeiterstab benötigt. Nur dann kann er sich erfolgreich zum Wohle des Radverkehrs einsetzen. In Offenburg wurde auch jüngst das 5. Fahrradförderprogramm begonnen. Zur aller [Rathausmitarbeiter] Überraschung wurde vom externen Gutachter empfohlen, den Radverkehr wieder auf die Fahrbahn zu verlegen.

Später kam das Gespräch auf Schutzstreifen, der Filderstädter OB meinte, dass diese oft sogar den KFZ-Verkehr verflüssigen, wenn wegen der Schutzstreifen Parkplätze wegfallen.

Gisela Splett erwähnte daraufhin, dass das Land aktuell Schutzstreifen außerorts untersuche. Zudem wurde über den Stand des Fördertopfes für innerstädtische RVA berichtet. Es sind bereits 285 Förderanträge eingegangen die einen Fördervolumen von 60 Mio.€ Entsprechen. Es stehen jedoch nur 10-15 Mio.€ zur Verfügung…

Weiter erfuhr man, dass Heidelberg, zusammen mit Mannheim und Ludwigshafen einen gemeinsamen Radschnellweg planen, der entlang der Bahntrasse verlaufen soll.

Zum Schluss gab es noch die ein oder andere erkenntnisreiche Diskussion.

Der (Auto)Verkehrsplan der CDU

In der Ausgabe der Brettener Woche, vom 13. Februar 2013 kündigt die CDU einen neuen „Verkehrsplan“ für die Innenstadt an. Dieser entpuppt sich aber schnell als ziemlich heiße Luft, wenn man den Artikel dann liest. Als einziges wirklich neues Bauteil dieses „Verkehrskonzeptes“ wird die schon so oft geforderte, aber zweifelhafte Umkehrung der Einbahnstraße Pforzheimer- und Weißhofer Straße, mit einen zwingenden Linksabbieger in die Sporgasse versehen. Dieser soll dann auf der heutigen Geradeaus-/Rechtsabbiegerspur verlaufen. Dass dann die Gelenkbusse dort eventuell nicht mehr ums Eck kommen, scheint bei diesen Plänen nicht zu interessieren. Von einer Verlängerung der FuZo vom Marktplatz bis zur Sporgasse will die CDU nichts wissen, aber sie will wenigstens die Fahrbahn verschmälern. Nicht aber, damit die Fußgänger mehr Platz haben – nein es sollen neue Parkplätze entstehen.
Dass Fußgänger, ÖV und der Radverkehr bei diesen Überlegungen keine Rolle spielen ist zwar schlimm, noch absurder wird die Situation, wenn man bedenkt dass dieses Konzept sogar für die Autofahrer mit immensen Nachteilen verbunden ist. So werden alle Autos aus Bretten-Ost in die Georg-Wörner-Straße gezwängt, wo diese dann an der Ecke mit der Pforzheimer Straße mit den Autoverkehr Richtung Sporgasse kollidieren. Wer die Situation dort kennt und wird ahnen, dass dies dort zu einer Unfallhäufungsstelle und langen Staus führen wird.
Weiter wird eigentlich nur mal wieder die Verlegung der L1103 aus Oberderdingen verlangt und sogar die Südtangente wird wieder aus den Archiven geholt, da ja angeblich auf der Wilhelmstraße der Verkehr zunehmen würde. Eine Erklärung, wieso dies Passieren soll, bleibt die CDU aber schuldig.
Dass man den Autoverkehr auch auf andere Verkehrsarten (Fußgänger, ÖV und Rad) umlegen könnte, wie dies der Stadt Karlsruhe erfolgreich gelingt, darauf kommt die CDU aber leider nicht.

“Radverkehr vor Ort – Landkreis Karlsruhe” erschienen

Der ADFC Landesverband hat jetzt eine Ausgabe der Reihe Radverkehr vor Ort über den Landkreis Karlsruhe herausgebracht. Darin kommen auch verschiedene Knackpunkte aus der Region Bretten zur Sprache, wie z.B. die unübersichtliche Radverkehrssituation in der Altstadt, die bergige Radverkehrsführung nach Wössingen oder gesperrte Radrouten wie die Verlängerung des St. Johannes Weges. Insgesamt kommt der ADFC u folgenden Fazit:

Im Landkreis Karlsruhe sind die Radfahrer noch nicht dem motorisierten Verkehr gleichgestellt. Es gibt Benachteiligungen bei Vorfahrtsregelungen und Ampelschaltungen. Routen, die eigentlich gut ausgeschildert sind, enden vor verbotenen Wegen. Viel Handlungsbedarf besteht auch bei den Einbahnstraßen – es ist noch viel zu tun, bis der Landkreis so fahrradfreundlich ist wie die Stadt Karlsruhe.

Zum Vergleich:
Radverkehr vor Ort – Stadt Karlsruhe
Radverkehr vor Ort – alle Ausgaben

Fahrradklima-Test

Der ADFC testet derzeit die Bedingungen für Radfahrer in allen deutschen Städten. Dazu werden Onlinebefragungen durchgeführt. Diese laufen noch bis zum 30. November 2012.

Es wird dringend empfohlen da mitzumachen, der Fahrradklimatest 2012 war z.B. mit ein Auslöser für das 20-Punkte-Programm der Stadt Karlsruhe.

Hier geht’s zum Fahrradklima-Test.

Nach Informationen des ADFC haben bis zum 19.Oktober in Bretten 5 Leute mitgemacht und 9 in Bruchsal. Dies ist noch deutlich steigerungswürdig.

VCD-Besichtigung in Bretten

Am Dienstag, den 2. Oktober veranstaltete der VCD eine Besichtigung der Radverkehrsanlagen in Bretten. Mit dabei war u.A. auch eine Reporterin der BNN-Bretten sowie 2 Damen der Brettener Grünen. Als örtlicher Aktiver des VCD habe ich auf einige Gefahrenstellen hingewiesen (z.B. die Masten auf den Radwegen in der Bahnhofstraße, die unübersichtlichen Ausfahrten in der Wilhelmstraße und vor allem auf das lebensgefährliche Radwegende im Brückle. Auch auf die Tatsache dass kein einziger Radweg in Bretten ordentlich ausgeführt wurde habe ich verwiesen. Alles in allen wurde meine Auffassung auch von den nicht VCDlern geteilt

Berichte in den Medien:
Neues aus der Region (Entspricht den BNN-Artikel)
U&V 3/12